29. September 2016

Bündner Regierung will Italienisch als Freifach

Die Bündner Regierung setzt sich im Sprachengesetz des Bundes für eine offene Formulierung des Fremdsprachenartikels in der Primarschule ein. Diese Variante greife am wenigsten stark in die Kompetenzen der Kantone ein.
Fremdsprachen: Bündner Regierung für offene Variante, sda, 29.9.


"Der Unterricht in der zweiten Landessprache beginnt in der Primarschule und dauert bis zum Ende der obligatorischen Schulzeit", heisst die von der Bündner Regierung favorisierte Variante. Wie die Regierung am Donnerstag weiter mitteilte, soll zur Stärkung des Italienischen und Romanischen in den Schulen der Sekundarschulstufe I zudem eine dritte Landessprache als Freifach angeboten werden.


Mit der geplanten Ergänzung des Sprachengesetzes soll die Harmonisierung des Sprachenunterrichts in der obligatorischen Schule unterstützt werden. Grund für diese Anpassung ist, dass einzelne Kantone den Unterricht in einer zweiten Landessprache in der Primarschule infrage stellen.

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